Call for Participation – Taucht mit uns ins Wissenschaftsjahr "Meere und Ozeane" ein

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Join our sub:marine!

Mit unserem Partner, dem Wissenschaftsjahr 2016*17 richten wir auf der re:publica 2017 den Track "sub:marine" aus. Die Schnittstellen zwischen Digitaler Kultur, Technologie und dem Lebensraum Ozean sind nämlich erstaunlich groß. Macht deshalb bei unserem Call for Participation für "sub:marine" mit!

Denn mit eurer Hilfe gehen wir den Dingen auf den Grund und behandeln die folgenden Fragen: Ist das Internet ein Meeresbewohner? Bietet das Meer zukünftige Lebensräume? Kommen Meeresforschungs-Technologien gegen den Klimawandel an? Und wie sehen die große Erzählungen und Seestücke heute aus? Nicht zuletzt kann der Ozean ein verbindendes Element sein, obwohl er auf manchmal dramatische Weise Kontinente voneinander trennt.

Das Aqualabor

Neben "sub:marine" wird es auch das Aqualabor geben, in dem es mit voller Kraft voraus ebenfalls um Meere und Ozeane geht: Klimawandel, spekulative Lebensräume im Meer oder die nachhaltige Nutzung mariner Ressourcen und Technologien der Tiefseeforschung werden von uns ebenso angesteuert wie Open Data oder das ozeanische Internet der Dinge. Was bedeutet eine Privatisierung der Seekabel? Welche Technologien werden für die Erkundung der Meere gebraucht und wie wird uns die Forschung näher gebracht? Wie wird sich die Artenvielfalt in den Meeren entwickeln? Gibt es eigentlich Seeeinhörnchen und sind Delfine die besseren Spione? Diese beiden re:publica-SpeakerInnen sagen: Ja.

Angesicht der drängenden Probleme fragen wir uns auch, wie wir Meeres-Wissenschaft anschaulich kommunizieren und welche Rolle (Netz-)Kunstprojekte in diesem Zusammenhang spielen können. Wir wollen über das utopische Potenzial, aber auch über die Gegenwart der Meere sprechen.

Ozeane als Ideenstifter und Inspirationsquellen

Die irdischen Untiefen sind seit jeher Inspirationsquellen für Visionen. Die Ozeane, die im Mittel 3.800 Meter tief sind und mehr als 70 Prozent der Erdoberfläche bedecken, waren schon in der Antike Ideenstifter. So bestimmten versunkene Städte, Seeungeheuer, abenteuerliche Reisen zum Meeresgrund dieses Narrativ. Die Vision, unter Wasser zu wohnen, hat sich bis heute gehalten – als utopische Alternative zum Leben an der Oberfläche oder als Ausweg aus Dystopien.

Was in Literatur, Film und Popkultur als Stoff für Geschichten dient, wird mit Blick auf die Meeresforschung zum Versprechen für eine vermeintlich bessere Zukunft. Hier stehen biologisch-medizinische Wirkstoffe, beinahe unbegrenzte Energierohstoffe oder neuartige Lebensmittel aus dem Meer im Fokus.

Vor der Utopie steht aber die ernüchternde Gegenwart in den Ozeanen: Der Klimawandel hat das Meer erwärmt und übersäuert. Die Folgen sind Korallensterben und Artenverschiebungen. Hinzu kommt Überfischung, Gas- und Ölförderung in ökologisch sensiblen Regionen und Vermüllung, etwa durch Plastikpartikel. Es gibt kaum mehr Areale, die unberührt sind.

Call for Participation: "sub:marine"

Die Balance vieler mariner Ökosysteme ist inzwischen empfindlich gestört. Wir möchten nun von euch, WissenschaftlerInnen und Forschenden, erfahren, wie ihr mit diesen Herausforderungen umgeht:

Ihr möchtet etwas zum Thema "Meere und Ozeane" beitragen? Spielt, gestaltet, träumt – teilt eure Ideen und Projekte mit uns!
Unser Call for Participation für die re:publica 2017 läuft in drei Etappen: bis zum 4. Dezember 2016, bis zum 8. Januar 2017 und schließlich bis zum 31. Januar 2017. Je schneller ihr etwas einsendet, desto schneller bearbeiten wir eure Vorschläge!
Genaues dazu und wie ihr euch registriert, das erfahrt ihr hier. Mehr zu "submarine" gibt es hier noch einmal.

Fällt euch jemand ein, die/ den wir unbedingt einladen sollten, eine ExpertIn in ihrem Feld eine tolle SprecherIn, oder ihr wisst von einem außergewöhnlichen Projekt, das wir uns nicht entgehen lassen sollten? Schlagt uns SpeakerInnen vor und schickt eure Vorschläge an programme [at] re-publica [punkt] de.

Wissenschaftsjahr 2016*17 – Meere und Ozeane

Die Meeresforschung ist Thema des Wissenschaftsjahres 2016*17. Meere und Ozeane bedecken zu rund 70 Prozent unseren Planeten. Sie sind Klimamaschine, Nahrungsquelle, Wirtschaftsraum – und sie bieten für viele Pflanzen und Tiere Platz zum Leben. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untersuchen die Ozeane seit langem; und doch sind sie noch immer geheimnisvoll und in weiten Teilen unerforscht. Im Wissenschaftsjahr 2016*17 geht es um die Entdeckung der Meere und Ozeane, ihren Schutz und eine nachhaltige Nutzung. Die Wissenschaftsjahre sind eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog (WiD). Sie tragen als zentrales Instrument der Wissenschaftskommunikation Forschung in die Öffentlichkeit und unterstützen den Dialog zwischen Forschung und Gesellschaft. Das Wissenschaftsjahr 2016*17 wird vom Konsortium Deutsche Meeresforschung (KDM) als fachlichem Partner begleitet.

Bildernachweis: lupalz (CC BY 2.0)

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